Aktuelles - PeterTheis-Steuerberatung

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Aktuelles






Jetzt ist für Arbeitnehmer die Zeit,
eventuelle Steuererstattungsansprüche für das Jahr 2017 zu prüfen.

Bis zum Ende des Jahres 2018 besteht die Möglichkeit zur Abgabe einer freiwilligen Steuererklärung
rückwirkend bis zum Jahr 2014


Gerne bin ich bei der Erstellung Ihrer Steuererklärung behilflich.


Eine Einschätzung vorab, ob unter Berücksichtigung der vom Arbeitgeber ausgehändigten besonderen

Lohnsteuerbescheinigung eine Erstattung erwartet wird,
ist bei mir nicht mit Kosten verbunden.



Zu diesem Thema habe ich eine hilfreiche Broschüre veröffentlicht,
die zum Thema "Einkommensteuer für Arbeitnehmer und Rentner"
wichtige Hinweise, Ratschläge und Arbeitshilfen gibt.

Diese steht unter:www.xinxii.com/steuern-sparen-p-362430.html" zum Download zur Verfügung.




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Aktuelle Themen und Infos


Inhaltsverzeichnis



  • Spesensätze bei Reisen im Inland

  • Spesenpauschalen bei Reisen ins Ausland

  • Private Nutzung von Firmen-PKW

  • Nachweise bei Bewirtungsaufwand

  • Aufzeichnungspflichten bei Arbeitnehmern ab 2015

  • Haushaltnahe Dienstleistungen

  • Krankheitskosten







   Reisekostensätze  


Seit Januar 2014 gelten die folgenden Reisekostensätze:



Eintägige vorübergehende Auswärtstätigkeit:                 mehr als 8 Stunden Abwesenheit                  Pauschbetrag             12,00 Euro

Mehrtätgige vorübergehende Auswärtstätigkeit:             mindestens 24 Stunden                                Pauschbetrag             24,00  Euro
                                                                                         An- und Abreisetag                                     Pauschbetrag             12,00  Euro

Tätigkeit an wechselnden Einsatzstellen:                          Verpflegungsmehraufwand bei
                                                                                         Abwesenheit von mehr als 8 Stunden            Pauschbetrag              12,00  Euro
                                                                                         unter 8 Stunden                                                                           00,00  Euro   

Tätigkeit auf Fahrzeugen:                                                    Verpflegungsmehraufwand bei
                                                                                         Abwesenheit von mehr als 8 Stunden             Pauschbetrag             12,00  Euro
                                                                                         unter 8 Stunden                                                                           00,00  Euro

Übernachtungspauschale bei Auswärtstätigkeit
von Arbeitnehmern:                                                              
je Übernachtung                                          Pauschbetrag             20,00  Euro


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Ansatz von Spesenpauschalen bei Dienstreisen ins Ausland/ Stand 2018
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Aufwendungen für Verpflegungs-Mehraufwand werden, wie auch im Inland, durch einen Pauschalansatz berücksichtigt.
Die entsprechenden Spesenpauschalen sind Länderspezifisch geregelt.
Die jeweiligen Pauschalsätze werden in Länder/Ortslisten veröffentlicht.
Bei Auswärtstätigkeiten im Ausland werden, wie auch im Inland, nur noch zwei Pauschalen gewährt, und zwar in Höhe eines
80%igen , bzw. 120%igen Satzes des Auslandtagesatzes, der für das jeweilige Land gewährt wird.

Für den An- und Abreisetag wird demnach der Auslandsspesensatz mit jeweils 80% berücksichtigt.
Bei längeren Anreisen kann für einen eventuellen  Zwischentag der Spesensatz mit 120% berücksichtigt werden.
Die aktuellen Spesenpauschalen für unterschiedliche Länder sind sehr verschieden, eine entsprechende Abbildung der Länderlisten
wäre für diesen Rahmen zu umfangreich. Daher habe ich beispielhaft einige wenige Spesensätze nachfolgend aufgeführt.
Bei Dienstreisen in hier nicht aufgeführte Länder stehe ich jederzeit gerne für Auskünfte bereit.

                                                    Pauschbetrag                 Pauschbetrag
                                                     Verpflegung                  Übernachtung

Belgien                                                 42
,00 €                    135,00 €
Niederlande                                           46
,00                      119,00
Luxemburg                                            47,00                      130
,00
Frankreich                                             44,00                       81,00
Frankreich. Lion                                     53,00                      115
,00
Frankreich. Marseille                               46
,00                      101,00
Frankreich. Paris                                    58,00                  
  152,00
Frankreich. Straßburg                             51
,00                        96,00
Dänemark                                             58
,00                      143,00
Schweden                                             50
,00                      168,00



Das Bundesministerium der Finanzen teilte
in seinem Schreiben vom 8. November 2017 die neuen Pauschalbeträge
für Verpflegungsaufwendungen und Übernachtungskosten für Auslandsreisen mit, die ab dem 1.1.2018

gültig sind.

Die Komplett-Übersicht über die Spesenpauschalen zu
allen Ländern können Sie im Internet unter
" www.bundesfinanzministerium.de "  und dort
  
unter:  Service -> Publikationen -> BMF-Schreiben -> Datum: 8.11.2017  herunterladen !

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Die Ermittlung des privaten Nutzungsanteils bei Firmenfahrzeugen
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Zur Ermittlung des steuerpflichtigen privaten Nutzungsanteils von Betriebsfahrzeugen bieten sich zwei Berechnungsmethoden an:
Der Nachweis der tatsächlich durchgeführten Privatfahrten über ein Fahrtenbuch oder die Schätzung über die sog. 1%-Regelung.
Im Folgenden werde ich die Varianten vergleichsweise darstellen:


1) Das Fahrtenbuch:

Durch das Führen eines Fahrtenbuches kann der Anteil der privaten Nutzung durch das Verhältnis der Privatfahrten zur Gesamtkilometerleistung
des Fahrzeuges exact ermittelt werden. Vorteilhaft ist das Führen dieses Nachweises insbes. in folgenden Fällen:

• Privatfahrten und die Gesamtfahrleistung sind gering
• Der Kaufpreis des PKW war sehr hoch
• Das Fahrzeug wurde mit hohem Rabatt erworben
• Es handelt sich um ein Gebrauchtfahrzeug
• Die Entfernung zwischen Wohnung und Betrieb ist sehr groß


An die Führung des Fahrtenbuches stellen die Finanzbehörden hohe Ansprüche. Ein Fahrtenbuch muss vollständig, zeitnah und lückenlos geführt werden
Die Eintragungen dürfen nicht veränderbar sein und müssen über das gesamte Geschäftsjahr nachgewiesen werden.

Folgende Eintragungen sind vorzunehmen:
• Für Privatfahrten genügt die Angabe der gefahrenen Kilometer
• Für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte genügt ein kurzer Vermerk zur KM-Angabe

Dienstliche Fahrten sind wie folgt zu dokumentieren:
• Im Fahrtenbuch muss neben dem Datum und dem Fahrziel grundsätzlich auch der aufgesuch-te Kunde/Geschäftspartner mit Anschrift sowie der Anlass
 
des Besuches angegeben sein
• Die Angabe des Ortes reicht nur dann aus, wenn die Anschrift des Geschäftspartners aus an-deren Geschäftsunterlagen eindeutig abzuleiten ist
• Grundsätzlich ist bei jeder Geschäftsfahrt der Kilometerstand zu Beginn und Ende der Reise anzugeben.



• Ergibt sich eine Geschäftsfahrt aus mehreren Teilabschnitten, bzw. mehreren Kundenbesuchen, so können diese Reisen zusammengefasst werden.
 
In diesem Fall genügt die Kilometerangabe am Ende der Reise, wenn die einzelnen Kunden und Anlässe der Reise fortlaufend in der Reihenfolge aufgeführt
 
werden, in der sie durchgeführt wurden.

Nur wenn das Fahrtenbuch in der vorgenannten Form vorgelegt werden kann, darf davon ausgegangen werden, dass das Finanzamt die Eintragungen für die
Berechnung des sog. Geldwerten Vorteils auch berücksichtigt.



2) Die 1% - Regelung


Bei dieser Regelung wird der Anteil der privaten Nutzungsanteile pauschal ermittelt.

Bemessungsgrundlage ist in diesem Fall der Bruttolistenpreis des Fahrzeuges, ungeachtet dessen, ob das Fahrzeug mit hohem Rabatt erworben wurde oder ob es sich
um ein Gebrauchtfahrzeug handelt. Bei einem Bruttolistenpreis von bspw. 40.000,00 Euro beträgt der private Nutzungsanteil 1% pro Monat =  400,00 Euro.
Dies entspricht einem Jahreswert von 4.800,00 Euro. Zusätzlich wird die Strecke zwischen Wohnung und Betriebsstätte mit 0,03% von 40.000,00  x 25 Arbeitstage
pro Monat hinzugerechnet.

Diese Berechnungsmethode ist vorteilhaft in folgenden Fällen:

• Das Fahrzeug wird mit einem hohen Anteil privat genutzt
• Das Fahrzeug hat keinen hohen Kaufpreis
• Die Entfernung zwischen Wohnung und Betriebsstätte ist gering
• Wenn der Arbeitsaufwand durch Führen eines Fahrtenbuches vermieden werden soll


Welche Methode zur Ermittlung des privaten Nutzungsanteiles für Sie die günstigere ist, sollte im Einzelfall in einem persönlichen Gespräch mit Ihrem
steuerlichen Berater ermittelt werden.

Auf Wunsch berate ich Sie gerne.






 
Nachweispflicht bei Bewirtungsaufwendungen
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So manches gute Geschäft kommt zustande, wenn bei einem guten Mahl zwischen Geschäftspartner ein Vertrauensverhältnis zustande kommt.

Damit die somit entstandenen Bewirtungskosten steuerlich Berücksichtigung finden, sind mehrere Voraussetzungen zu erfüllen.


Definition des Begriffes:
Bewirtungskosten sind Aufwendungen für Speisen, Getränke und andere zum sofortigen Verzehr bestimmte Genussmittel.
Entsprechende Aufwendungen können zu 70% als Betriebskosten gewinnmindernd geltend gemacht werden.

Um eine Berücksichtigung als Werbungskosten zu erreichen, müssen insbes. zwei Voraussetzungen erfüllt sein:

• Sie müssen einen beruflichen oder betrieblichen Hintergrund haben
• Es muss ein ordnungsgemäßer Bewirtungsbeleg vorliegen


Gem. § 4 Abs. 5 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes müssen zum Nachweis der Bewirtungskosten folgende Angaben gemacht werden:

• Ort, Tag der Bewirtung
• Teilnehmer anlässlich der Bewirtung
• Höhe der Aufwendungen


Hat die Bewirtung in einer Gaststätte stattgefunden, reicht es aus, den Anlass der Bewirtung und die Teilnehmer zu nennen.
Die Rechnung über die Bewirtung ist beizufügen.
Gemäß einem BFH-Urteil ist zwingend auch der Name des bewirtenden Steuerpflichtigen mit anzugeben.
Fehlt dieser, wird das Finanzamt  den Bewirtungskostenbeleg möglicherweise nicht anerkennen.

Bitte beachten Sie:

Bewirtungskosten müssen angemessen sein. Ob Kosten angemessen sind, ist nach allgemeinen Verkehrsauffassungen,
z.B. nach der Größe des Unternehmens, dem Umsatz, der Größe des Auftrages oder der Bedeutung derGeschäftsbeziehung zu beurteilen.

Bei Fragen zu diesem Thema stehe ich gerne zur Verfügung.


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Neue Aufzeichnungspflicht für Arbeitnehmer seit 1. Januar 2015

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Mit der Neuregelung des Tarifautonomiegesetzes werden Arbeitgeber seit
dem 1. Januar 2015 verpflichtet, Beginn, Ende und Dauer der täglichen
Arbeitszeit ihrer Arbeitnehmer in bestimmten Fällen täglich aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre aufzubewahren.

Diese Aufzeichnungspflicht trifft insbesondere bei Arbeitnehmern in der Gastronomie, im Baugewerbe, bei Hotelpersonal, im Beförderungsdienst,
bei Schaustellern, bei Gebäudereinigungsunternehmen und in der Fleischwirtschaft zu.

Eine Aufzeichnungspflicht besteht auch für alle geringfügig Beschäftigten !

Geringfügig Beschäftigte, also insbes. Aushilfskräfte, gehören zur Gruppe von Beschäftigten, deren Bruttolöhne durch die Einführung des
Mindestlohnes am stärksten erhöht werden.
Hierdurch ist künftig noch genauer zu beachten, dass die Zahl der Arbeitsstunden zu begrenzen ist, wenn der Status der geringfügigen
Beschäftigung beibehalten werden soll oder muss.

Aufgrund der Begrenzung des Verdienstes auf derzeit 450,00 Euro kommt der Aufzeichnung der Arbeitszeit eine besondere Bedeutung zu.

Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben, stehe ich Ihnen wie immer gerne zur Verfügung.
Ein Musterformular für die Aufzeichnung der Arbeitszeiten kann bei mir gerne per Mailanfrage angefordert werden.


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Haushaltnahe Dienstleistungen/Handwerker-Rechnungen


Haben Sie in diesem Jahr in Ihrer selbst genutzten Wohnung oder auf Ihrem Grundstück oder an Ihrem Haus
Handwerker beschäftigt, können Sie 20% des Arbeitslohns von der Steuer absetzen.
Und das bis zu einem Betrag von 6000,00 Euro. Das heißt: Steuerersparnis in Höhe
von 1.200,00 Euro.

Hierzu gibt es allerdings ein paar Regeln:

- staatlich gefördert wird nur der Arbeitslohn, nicht das Material
- gefördert wird nur im Rahmen von Erhalt oder Renovierung, kein Neubau
- die Förderung wird nur gewährt, wenn die Handwerkerrechnung überwiesen wurde.
- Barzahlungen werden nicht akzeptiert.

Dieses Thema in Gänze zu beschreiben, würde an dieser Stelle
zu umfangreich werden.
Sammeln Sie daher alle Handwerkerrechnungen und überlassen Sie es Ihrem
Steuerberater, alle Aufwendungen in Ihrer Steuererklärung zu berücksichtigen um
die größtmögliche Steuerersparnis zu erzielen.

Sollten Sie jedoch vorab zu diesem Thema Rat wünschen, stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.


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Krankheitskosten


Hatten Sie in diesem Jahr Aufwendungen wegen Krankheit?
brauchten Sie eine neue Brille?
hatten Sie Aufwendungen für kranke Angehörige?

Entsprechende Kosten können in Ihrer Steuererklärung als  
"Außergewöhnliche Belastung" unter Berücksichtigung von Krankenkassen-
zuschüssen und einer zumutbaren Eigenbelastung geltend gemacht werden
und somit zu einer Steuerersparnis führen.

Folgende Kosten können hierzu berücksichtigt werden:
- Arztkosten und Praxisgebühren
- Pflegekosten
- verordnete Medikamente und Arzneimittel
- verordnete Massagen
- Hilfsmittel wie z.B. Brillen, Hörgeräte, Rollstühle, Zahnersatz etc.

Dieses Thema in Gänze zu beschreiben, würde an dieser Stelle zu
umfangreich werden.
Sammeln Sie daher alle Belege wie z. B. Rezepte und Apothekenrechnungen,Brillenrechnungen etc
,
notieren Sie aber auch die gefahrenen Kilometer zum Arzt, zur Apotheke usw., auch diese können Sie in der Steuererklärung geltend machen.

Überlassen Sie es einfach Ihrem Steuerberater, alle Aufwendungen in Ihrer
Steuererklärung zu berücksichtigen um die größtmögliche Steuerersparnis zu erzielen.

Sollten Sie jedoch vorab zu diesem Thema Rat wünschen, stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.


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